Gibt es denn nichts, was bleibt?

 

Wie schnell die Zeit vergeht,

wie schnell ein Gedanke verweht,

wie schnell ein Leben zerrinnt,

wie schnell – immer wieder Neues beginnt.

 

Gibt es denn nichts, was bleibt?

Bleibt manches, wenn man es aufschreibt?

Wird es verstanden, angenommen,

oder vielmehr – doch nur hingenommen?

 

Oh ja, etwas gibt es, das bleibt.

Etwas, das niemanden vertreibt.

Etwas, das wartet und alles erträgt,

etwas – das glaubt, hofft, duldet und versteht.

 

Die Liebe hört niemals auf.

In Gott hat sie ihren Lauf.

Durch ihn, wird sie ewig neu vergossen.

Sein Herz – ist immer unverschlossen.

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