Gefangen
Gefangen in Gedanken,
Gefühlen und Stolz,
verhärte ich,
wird mein Herz zu Holz.
Das Holz vermodert,
es stinkt und vergeht.
Wie kommt es,
dass keiner zu mir steht?
Unnachgiebig der Tod beginnt.
Ganz allmählich das Leben zerrinnt.
Wo ist die Wende, wo das Licht,
damit der Stolz in mir zerbricht?
Ich muss nicht ‚Recht haben’,
nicht ‚wichtig sein’;
‚sich vergeben’ und ‚lieben’
machen frei und rein.
