Gebe dich hin

 

Im Gebet versinken –

in der Ruhe trinken –

im Geist sich weiten,

die Seele ausbreiten.

 

Anbetend bedanken –

im Loben nicht wanken –

sich hingebend – sehen,

was Gott lässt geschehen.

 

Mit ihm fest verbunden –

gelöst von den Stunden –

gelöst von den Lasten –

völlig entrückt rasten.

 

Ohne Gedanken –

gibt es kein Wanken,

und ohne Wollen –

gibt es kein Sollen.

 

Schwebend versteh’ ich,

fließend zergeh’ ich,

leuchtend von Innen,

kann Gott nun beginnen.

 

Und der innere Schein

strahlt ins Leben hinein.

Und der Mensch wird erhellt,

zur Liebe bestellt.

 

Von Liebe durchdrungen,

kann ich nun gehen.

Mit den Augen des Herzens,

kann ich nun sehen.

Befreit vom Egoismus,

kann ich endlich verstehen.

 

Darum bitt’ ich für dich;

erbitte dir Segen;

vertrauend auf Gott

auch dich zu bewegen.

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