Eschborn, den 23.10.2020

 

Erhöht zu liebendem Leben   (Joh 3, 14-15)

 

Wir wurden erhöht zum Leben.

Dann folgten: Emsiges Streben,

bis zum, ‚Sich der Arbeit hingeben‘.

Manchmal auch ‚Gefühlsvermüllung‘,

bestenfalls ‚Hoffnungserfüllung‘

durch ‚schöngeistige Umhüllung‘.

Im Blicken von oben herab,

-von gutem Verhalten fernab-

geht es mit uns dann schnell bergab.

 

Gedenken wir der Endlichkeit

und hoffen auf die Ewigkeit,

dann tun uns unsre Sünden leid.

Dann schauen wir zu Jesus auf,

bitten ihn, um Sündenauskauf

und – gnädigen Heilungsverlauf.

 

So geben wir uns Jesus hin.

Er wird nun unsres Lebens Sinn,

der Mitmenschlichkeit ein Gewinn.

Er wird zum Lenker neuen Lebens,

zum Ursprung liebevollen Gebens

und auch, des Vergebens zeitlebens.

 

 

 

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat,

so muss der Menschensohn erhöht werden, auf dass alle,

die an ihn glauben, [zu ihm aufblicken] das ewige Leben haben.

(Joh 3, 14-15; L)

 

 

 

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